K-DramaAnyLang
당신의 언어로 만나는 K-콘텐츠

Tazza (2008)

Auch wenn dein Verlangen dich täuscht, täusche dich dein Herz wenigstens nicht selbst. Das Verlangen zu fliegen eroberte den Mond, das Verlangen, den Bauch zu füllen, entwickelte Hunderttausende von Gerichten. Das Verlangen zu schlafen muss das Bett hervorgebracht haben. Verlangen leistet immer mehr als nötig. Aber Verlangen bedroht den Menschen mit gleicher Kraft. Das Auto brachte den Abgas, die sexuelle Begierde den Schwangerschaftsabbruch, das Bedürfnis nach Sicherheit führte zum Krieg. Verlangen schafft zehnmal Gutes und zehnmal Schlechtes. Man muss nicht die glorreiche Geschichte der Menschheit als Beispiel nehmen. Drehe dich nur ein wenig um. Mein Freund, mein Nachbar, meine Familie... ich selbst... erleben ständig die zwei Seiten der Münze namens Verlangen. Die Falle des „noch ein bisschen mehr“ liegt immer am Rande der Verlangens-Klippe. Wie ein hoher Baum, der schwer zu erklimmen und leicht zu fallen ist, wie eine Aktie, die man im Wissen um ihren Fall kauft, wie ein Wettschein, den man im Wissen um seinen Verlust kauft. Wer kennt das Maß von „noch ein bisschen mehr“? Sagt man „Call“ oder „Stop“? Das weiß man erst, wenn das Spiel vorbei ist. Wir bedauern das „noch ein bisschen mehr“ nur im Nachhinein. Die Menschen, die mit diesem Verlangen spielen, sind die Tazza. Aber gleichzeitig ist der Tazza auch das Spielzeug seines eigenen Verlangens. Durch sie, durch das Glücksspiel, spähen wir in das Verlangen und die Welt.