Endlich… die Liebe hat Einzug in das Leben eines 36-jährigen Junggesellen gehalten. Sechsunddreißig Jahre lang habe ich sehnsüchtig auf die Frau gewartet, die ich lieben würde. Sie, wie ein Engel, streifte an mir vorbei, als sie auf ihrem Roller fuhr. Die Leute sagen, sie sei ein Bar-Mädchen, das gerade aus Seoul gekommen sei. Sie sagen, sie liefere Getränke aus und trinke mit anderen Männern. Doch ich eilte jedes Mal, wenn ich eine Gelegenheit fand, ins Café, um sie zu sehen. Ich schenkte ihr Rosen und frisch gemolkene Milch. Weil ich bei ihr sein wollte, kaufte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Fahrkarte. Aber sie sagt, sie brauche keine Liebe. Sie hat mich nicht einfach akzeptiert. Sie sagte, sie brauche keine Liebe. Eines Tages sah ich zufällig ihre Tränen. Ich erkannte, dass auch sie sich eigentlich wünschte, geliebt zu werden und glücklich zu leben. Ich wünschte, ich könnte derjenige sein, der ihre Tränen abwischt. Also, an diesem Tag, bekannte ich mutig meine Gefühle. Ich sagte, ich würde sie zur glücklichsten Frau der Welt machen. Und schließlich akzeptierte sie meine Aufrichtigkeit. Wenn ich bei ihr war, fühlte ich mich, als hätte ich die ganze Welt in meinen Händen. Doch… der Moment des Glücks, von dem ich glaubte, er würde ewig dauern, war nur von kurzer Dauer, denn ihre unvergessliche Vergangenheit holte sie ein. Um ihr zu helfen, die allein litt, verkaufte ich mein gesamtes Vermögen: meine Milchfarm und fünf Sparkonten. Ich glaubte, dass unserer Liebe nun keine Hindernisse mehr im Wege stehen würden. Doch eines Tages verließ sie mich, nur mit einem Brief zurücklassend. Sie wünschte mir ein glückliches Leben. Sie bat um Verzeihung. Wenige Tage später hörte ich die schockierende Nachricht, dass sie mit AIDS infiziert war. Ich mache mir große Sorgen, dass sie leiden könnte. Ich muss an ihrer Seite sein. Alle sagen mir, ich solle sie aufgeben. Aber ich werde sie bis zum Ende beschützen. Meine Familie, meine Freunde, die ganze Welt sagen mir, ich solle sie nicht mehr suchen. Aber ich kann keinen Moment ohne sie leben. Bis zu meinem Tod, nein, auch nach meinem Tod muss ich sie beschützen. Denn… sie ist mein Schicksal.