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Der Bambuswald-Mordfall (2023)

Eine reißerische Schlagzeile über den „Selbstmord einer verführerischen Ingenieurstudentin“ und ein darauf folgendes YouTube-Video. Die Hauptfigur ist Kim Seo-yeon, die als Assistentin an der technischen Fakultät arbeitete. Eines Tages wird ihr auf einer Weihnachtsfeier von ihrem Senior Yoon Jung-wook die Stelle als Assistentin angeboten. Da sie finanziell in Not ist und bei allen Bewerbungen gescheitert ist, zieht Seo-yeon das Studium in Betracht, angelockt durch das Versprechen von Stipendien und Forschungsgeldern. Doch Jung-wook hat ihr die Stelle nur überlassen, weil er die Schikane von Professor Kim Sang-heon nicht mehr ertrug, und als Seo-yeon ihr Studium beginnt, ist er bereits weg. Seo-yeon leidet unter dem Machtmissbrauch des Professors: Sie muss Tickets für Konzerte seiner Tochter besorgen und ihm beim Navigieren helfen. Als sie in seinem Auto einschläft, wird sie sexuell belästigt. Als sie sich wehrt, rechtfertigt Professor Kim sein Verhalten mit ihren Studienkrediten und Berufsaussichten. In die Enge getrieben, wird sie schließlich in seinem Labor vergewaltigt. Seo-yeon bittet den Doktoranden Mo Gyu-won um Hilfe, doch aus Angst vor Konsequenzen ignoriert er sie. Auch Jung-wook nimmt ihre Anrufe nicht entgegen. Alleingelassen hinterlässt Seo-yeon ihre letzte Botschaft auf der Facebook-Seite „Bambuswald“ und begibt sich auf das Dach der Schule.