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Von Zuhause nach Hause (2021)

Anna, koreanischer Name Kim Myong-hee. 43 Jahre nach ihrer Adoption in die Vereinigten Staaten besucht sie eine abgelegene Insel im Gelben Meer. Dort auf der Insel Deokjeok leben Suh Jae-song und In Hyun-ae, ein Ehepaar, das die Waise Anna wie ihr eigenes Kind aufzog. Ihr Haus auf der Insel hat zwei besondere Räume. Einer ist ein Raum voller Aufzeichnungen über alle Kinder, die das Paar zur Adoption vermittelt hat. Der andere ist ein vorübergehendes Zuhause für alle Adoptierten, die später im Leben nach Korea kommen. Das Paar lebte 30 Jahre lang, seit 1966, als Pflegeeltern für diese Kinder. Gemeinsam mit einem katholischen Priester aus den USA vermittelten sie 1.600 Kinder zur Adoption in die USA. Sie schickten die damals 14-jährige Myong-hee und ihre beiden Brüder in eine Familie in den USA, in der Hoffnung, dass sie in einem glücklichen Haushalt unter liebevollen Eltern leben würden. Doch entgegen ihren Wünschen erweist sich Myong-hees Leben in Amerika als eine Reihe von Schmerzen und Unglücken. Zum ersten Mal seit 43 Jahren spricht Myong-hee über ihre schmerzhaften Erinnerungen.