Ich bin ein pensionierter Maler und der Regisseur dieses Films, und in letzter Zeit träume ich davon, Pianist zu werden. Mein unbeholfenes Klavierspiel, das ich im Erwachsenenalter begann. Wenn ich zum Unterricht gehe, versagt dem Lehrer oft die Sprache und er seufzt. Doch das Leben fließt um das Klavier herum. Das Gefühl, durch die nächtlichen Straßen der Stadt zu spazieren, im Schlaf zu reden oder in Momenten der Niedergeschlagenheit – mein Klavier ist da, irgendwo inmitten von Menschen, die fröhlich singen. Und mein Klavier begleitet immer meine visuellen Werke, die auf soziale Themen wie die Sewol-Fähre, das Dorf Gangjeong oder das Massaker von Gwangju 1980 reagieren. Ich beschließe, das Klavierspiel zu meinem Beruf statt zu meinem Hobby zu machen. Ich beginne, Werke zu schaffen, die meine Regiearbeiten in verschiedenen Genres wie Animation, Tanzfilm und Experimentalfilm mit dem Klavier verbinden. Eines Tages erhält ich von einem Veranstalter das Angebot für ein Solokonzert.