„Soyosan“ ist ein Werk über ein Auffanglager für Frauen, die als Sexarbeiterinnen für die US-Streitkräfte tätig waren und vermutlich an sexuell übertragbaren Krankheiten litten. Dieses Lager wurde Anfang der 1970er Jahre von der südkoreanischen Regierung gegründet, um sie zu isolieren und zu behandeln, und wurde mit medizinischer Technologie und Personal der US-Armee betrieben. Die Zuschauer, die VR-Headsets tragen, betreten das Lager, das als „Monkey House“ bekannt war, und erleben verschiedene Räume im Inneren, wie Militärbetten, duschen ohne Türen, ein Speisesaal und ein Behandlungsraum für sexuell übertragbare Krankheiten. Die Requisiten, die im Video allmählich erscheinen, wurden auf der Grundlage eines vor Ort gefundenen Tagesablaufs rekonstruiert und deuten auf den Alltag hin, den die inhaftierten Frauen im Lager ertragen mussten.