Hyun-woo (gespielt von Ji Jin-hee) verbrachte seine Jugend im Gefängnis, weil er gegen die Militärdiktatur der 1980er Jahre protestierte. 17 Jahre später, an einem verschneiten Wintertag, wird er aus dem Gefängnis entlassen. Seine veränderte Familie, die Landschaft von Seoul, sogar Dinge wie Mobiltelefone – alles ist ihm fremd. Nur eine Person, das Gesicht auf dem Foto in seiner Brieftasche, das er 17 Jahre lang im Gefängnis nie sehen konnte, kommt ihm vertraut vor. Dieses unvergessliche Gesicht gehört Han Yoon-hee (gespielt von Yum Jung-ah). Wenige Tage später übergibt ihm Hyun-woos Mutter einen Brief von Han Yoon-hee. „Hast du die Nachricht gehört? Frau Han ist tot.“ Im Jahr 1980, während seiner Flucht, wurde Hyun-woo Han Yoon-hee vorgestellt, die ihn verstecken sollte. Yoon-hee wirkt auf den ersten Blick selbstbewusst und energisch. Sie erklärt im Voraus, dass sie keine politische Aktivistin sei, aber als Hyun-woo sagt, er sei Sozialist, lacht sie und sagt: „Ach… Wirklich? Dann geh dich waschen, Herr Sozialist!“ Hyun-woo empfindet in seinem Leben in Galmae mit Yoon-hee einen Frieden, als wäre er in einer anderen Welt. Sechs Monate vergehen. Als Hyun-woo die Nachricht erhält, dass seine Genossen alle in Seoul verhaftet wurden, gerät er in einen Konflikt und beschließt, Galmae zu verlassen. Yoon-hee möchte ihn festhalten, kann es aber nicht. So trennen sie sich, und 17 Jahre vergehen. Zurück in der Gegenwart… Wird er ihren alten Garten wiederfinden können? Hyun-woo kehrt nach Galmae zurück, wo Yoon-hees Spuren noch erhalten sind. Er sucht nach den Tagebüchern und Zeichnungen, die Yoon-hee ihm hinterlassen hat, und versinkt in der Vergangenheit vor 17 Jahren. Wird er dort den alten Garten finden können, von dem er so geträumt hat?