Diese Dokumentation ist ein „Asien-Bericht“ über die sogenannte internationale Prostitution. Mit dem Schwerpunkt auf dem „Geisha-Tourismus“ auf der Insel Jeju in Südkorea und unter besonderer Berücksichtigung von Thailand und Japan soll gezeigt werden, dass internationale Prostitution in Asien länderübergreifende Verbindungen aufweist. Es handelt sich dabei nicht nur um ein Problem zwischen Ländern, das durch Kapitalflüsse verzerrt wird, sondern auch um den Kontext einer tief verwurzelten „Sexkultur“. Darüber hinaus hinterfragt der hintere Teil des Films die Alternativen in der aktuellen Situation, in der Prostitution als eine Art „Ghetto“, isoliert vom Leben normaler Menschen, betrachtet wird, und stellt die Frage, ob die Grenze zwischen Prostitution und Nicht-Prostitution tatsächlich stark ist.