Anfang der 1930er Jahre in einem Dorf in Andalusien, Südspanien. Bernarda Alba lebt nach dem plötzlichen Tod ihres zweiten Mannes Antonio mit ihrer alten Mutter und ihren fünf Töchtern zusammen. Sie ist zur autoritären Matriarchin geworden und verwaltet das Erbe und den Bauernhof von Antonio. Während der achtjährigen Trauerzeit für Antonio überwacht Bernarda Alba ihre Familie streng, verbietet jeglichen Kontakt zu den Dorfbewohnern und zwingt sie zu einem Leben extremer Entbehrungen. In dieser Situation eilt ihre älteste Tochter Angustias zur Heirat mit ihrem jüngeren Verlobten Pepe, und zwischen den Schwestern, die sich zu Pepe hingezogen fühlen, beginnt eine subtile Spannung zu entstehen. Das scheinbar friedliche Haus von Bernarda Alba. Darin werden Bernarda Alba und ihre Familie von ihren jeweiligen leidenschaftlichen Gefühlen von Eifersucht und Konflikten zerfressen, was schließlich zur Katastrophe führt.