Der 43-jährige Pendler-Vater Choi wird zufällig Zeuge der Beerdigung des nepalesischen jungen Mannes Dorji in der Fabrik seines Bruders. Daraufhin erhält er die Bitte, seine sterblichen Überreste in seine Heimat zu überführen. An einem abgelegenen Ort auf einem Berggipfel unter den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya angekommen, kann Choi seiner Familie nicht sagen, dass er gestorben ist. Er erzählt ihnen stattdessen die Lüge, er sei als Freund zu Besuch gekommen, und übergibt ihnen Dorjis Geld. Choi beschließt, nicht nach Korea zurückzukehren und bleibt vor Ort. Er ruft seine Kinder und seine Frau in den USA an, erhält aber nur Vorwürfe, die ihn verletzen. Unterwegs trifft Choi auf ein weißes Pferd. Von einer unbekannten Kraft angezogen, folgt er dem Pferd und wird zu Hause schwer krank. Dort entdeckt Dorjis Vater zufällig die sterblichen Überreste, die selbst Choi vergessen hatte. Der alte Mann sagt zu ihm: „Dorji ist angekommen, jetzt geh.“ Mit leerem Herzen verlässt Choi das Dorf, schultert wieder seine Last und beginnt, mit schwerem Atem den Berg zu besteigen…