Mei, ein Adoptivkind, kommt allein nach Seoul, um ihre leibliche Mutter zu finden, die sie als Kind verlassen hat, und um ihre eigene Vergangenheit aufzudecken. An der Taxihaltestelle des Flughafens trifft sie Eunseol, eine Taxifahrerin, die am seltenen Minhee-Justin-Syndrom leidet, einer Herzkrankheit. Mei steigt in Eunseols Taxi und fährt zur Adresse, die in der Adoptionsakte steht. Dort wird sie jedoch von ihrer Tante empfangen und erfährt, dass ihre leiblichen Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen, als sie noch ein Kind war. Mit einem Gefühl der Leere und Einsamkeit verlässt Mei den Ort und sucht eine Bushaltestelle, um zu einem Hotel zu gelangen. Zufällig entdeckt sie Eunseols Geldbörse, die neben einem Mülleimer weggeworfen wurde. Eunseol leidet am Minhee-Justin-Syndrom, einer unheilbaren Krankheit ohne Medikamente, bei der ihr Herz für 2-3 Sekunden aussetzt. Jeden Tag fährt sie Taxi, ruft ihre Klassenkameraden an, mit denen sie den Kontakt verloren hat, um sich nach ihnen zu erkundigen, sortiert ihre Sachen und verbrennt Fotos, während sie sich auf das Ende der Welt vorbereitet. Auf Meis Anruf hin kommt Eunseol zur Bushaltestelle, erhält ihre Geldbörse zurück und bringt sie auf Meis Bitte hin zu einem Hotel in der Nähe, das sich gegenüber ihrer eigenen Wohnung befindet. Von diesem Tag an bemerkt Eunseol, dass sie unbewusst immer wieder zu Meis Zimmer gegenüber blickt...