Schriften des Windes (2016) ist eine düstere Erzählung über zwei Brüder, ein mythisches Wesen und einen verschwundenen Vater, erzählt durch Stop-Motion-Animation. Aus dem Schlaf erwacht, finden sich die beiden Brüder mühsam damit beschäftigt, heilige Objekte aus der Vergangenheit in einer trüben dystopischen Einrichtung zu erhalten. Das Dröhnen laufender Maschinen und vergehende Zeit rufen in der ziellosen Progression unaufhörliche Müdigkeit hervor. Die Brüder erwägen die Möglichkeit, die Gegenwart aus der Prüfung „der Vergangenheit, die nicht vorbei ist … und der Zukunft, die … überquillt“ zurückzugewinnen. Das einzige Wesen, das das Ende der Geschichte erreicht, ist Myrmecoleon, ein mythisches Wesen, das in Jorge Luis Borges' Schrift „Das Buch der imaginären Wesen“ an unstillbarem Hunger stirbt.