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Jubel (2011)

Es gibt einen Mann. Er "pendelt mit aller Kraft zwischen Arbeitsplatz und Zuhause". Dieser junge Mann arbeitet im Sommer in einem Billardraum, bedient, kümmert sich um die Tische und empfängt Gäste. Er beendet seinen Tag, indem er an einem heißen Sommerabend auf dem Dach eines alten Mietshauses raucht. Im Winter zieht er sich warm an und wäscht Autos in einer Waschanlage. Dann geht er, sich auf das Licht der Straßenlaternen stützend, mit einer Katze als Begleiter durch dunkle Gassen nach Hause. Trotz des Wechsels der Jahreszeiten pendelt der Mann unverändert zwischen Arbeitsplatz und Zuhause und arbeitet den größten Teil des Tages bis zur Erschöpfung. Nur der Wechsel der Jahreszeiten, wenn er sich in seinem alten Haus von der Hitze erholt und an einem Wintermorgen aufwachen muss, nachdem er sich einen Schal um den Kopf gewickelt und mehrere Kleidungsschichten angezogen hat, macht für ihn einen Unterschied. Der Film bewegt sich an der Grenze zwischen Spielfilm und Dokumentation und zeigt "einen Mann, der mit aller Kraft zwischen Arbeitsplatz und Zuhause pendelt".