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Wunderbares Überleben: Weibliche Filmschaffende sprechen über das Kino (2002)

In Korea haben weibliche Filmschaffende Vorurteile, Unannehmlichkeiten, Diskriminierung und Demütigungen ertragen und ihre Kreativität unter dem Deckmantel des "Frau-Seins" zwangsläufig aufgegeben. Für sie war die Filmarbeit eine Art verbotenes Verlangen. Diese Dokumentation beleuchtet nicht nur aus historischer Perspektive, wie weibliche Filmschaffende in der konservativen koreanischen Filmindustrie überlebt haben, sondern zeigt auch auf, welche Aufgaben ihnen derzeit gestellt sind. Interviews mit der ersten Schnittmeisterin Kim Young-hee, die bereits in den 1940er Jahren in der Filmbranche tätig war, und der ersten weiblichen Filmregisseurin Park Nam-ok, die in den 1950er Jahren aktiv war, erzählen von den Demütigungen und Leiden, die weibliche Filmschaffende in der von Männern dominierten Filmwelt erfahren haben. Darüber hinaus lassen die kürzlich in den Fokus gerückten Regisseurinnen und Filmschaffenden, die drei Produzentinnen, die die Renaissance des koreanischen Kinos anführen, sowie die Schülerinnen des Youngpo-Mädchengymnasiums, die gerade erst das Kino für sich entdecken, über die Qualen, Hoffnungen und die Zukunft der weiblichen Filmschaffenden nachdenken.