Der Film begleitet den Heimweg einer Frau, bei der eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde. Wie um ihre eigenen Worte in die Tat umzusetzen, geht die Protagonistin zu Fuß nach Hause, und die Menschen, denen sie unterwegs begegnet, präsentieren verschiedene Antworten auf das Leben. Trotz der einfachen Struktur ist die Botschaft, die zwischen den Zeilen steckt, reichhaltig. Die Frage „Was ist der Tod?“ führt zu „Was ist das Leben?“ und vermittelt schließlich durch die Darstellung verschiedener Wege, „Wie soll man jetzt leben?“, eine subtile Botschaft an den Zuschauer. Der warme und schlichte Zeichenstil in Pastelltönen, kombiniert mit den kleinen Ereignissen und belanglosen Gesprächen auf dem Heimweg, zaubert ein zufriedenes Lächeln hervor. Die Geschichte, die leicht schwer oder abstrakt werden könnte, breitet sich dank des raffinierten Humors, der an vielen Stellen eingestreut ist, zu einer alltäglichen Empathie aus.