Dieser Dokumentarfilm thematisiert den Schmerz des Sewol-Fährunglücks vom 16. April, der bis heute nachhallt, indem er den Raum von Jindo als Vermittler nutzt. Die Menschen in Jindo haben den Tod über viele Jahre hinweg in ihr Leben integriert. Aufgrund ihrer Lage am Meer und der Erfahrung, dass während des Imjin-Krieges (1597) ein Großteil der Bevölkerung ausgelöscht wurde, hat sich dort eine Kultur entwickelt, die die Seelen der Ungerechtigkeit zu beruhigen sucht. Dieser Film zeigt durch seine einzigartigen kulturellen Traditionen und Rituale die Hinterbliebenen der Sewol-Opfer, die Jindo immer noch nicht verlassen können, die Menschen von Jindo, die sie von ganzem Herzen trösten, und die Schamanen, die die umherirrenden Seelen besänftigen.