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Hamba (2019)

4:30 Uhr morgens, eine Mutter bereitet allein eine riesige Menge an Mahlzeiten zu. Die Mutter übernimmt die Kantine auf der Baustelle des 2. Flughafens Incheon und kocht mit ihrer eingeübten Handfertigkeit mühelos Mahlzeiten für Hunderte von Menschen, doch für ihren Sohn, den Regisseur, ist diese Arbeit schwer mitanzusehen. „Ein Jahr nach dem Tod meines Vaters sagte meine Mutter, sie wolle in Yeongjongdo ein Hamba betreiben“, beginnt Regisseur Bang Sung-jun. Der Großteil des Films zeigt die arbeitende Mutter und den Sohn, der aus Personalmangel gelegentlich beim Ausliefern hilft. Die besonderen Momente dieses einfachen Films sind all die Augenblicke, in denen die zärtlichen Gefühle zwischen Mutter und Sohn übermittelt werden, und das ist eigentlich alles, was der Film ausmacht. In der letzten Sequenz zeigt der Sohn, ein Filmstudent, seiner Mutter seinen Kurzfilm. Es ist die Arbeit der Mutter, um die Trauer zu überwinden, und der Film des Sohnes, um den Vater als Individuum in Erinnerung zu behalten. „Hamba“ schildert ohne Kunstgriffe und nüchtern den Prozess, wie Mutter und Sohn, die ihren Ehemann/Vater verloren haben, durch ihre jeweiligen Trauerbewältigungen ihren Kummer überwinden. Das Leben nach dem Verlust ist nicht nur tränenreich.