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Resident Forever - Ewiger Bewohner- (2017)

Die Drahtzaun-Grenze zwischen der Türkei und Armenien entfaltet sich in Schwarz-Weiß-Bildern, wobei das Lied der Großmutter Araksi, einer Überlebenden des armenischen Völkermords von 1915 durch die Türkei, die Eröffnungsszene schmückt. Dann erscheint Maria. Sie wurde 1988 in Hachik, einer Grenzstadt im Südwesten Armeniens, geboren. Als 1991 der Krieg mit Aserbaidschan ausbrach, wurde ihre Heimatstadt zum Schlachtfeld. Sie erinnert sich an ihre Kindheit, in der sie immer befürchtete, dass ihr Vater, der zur Grenzsicherung aufgebrochen war, nicht zurückkehren würde. Seit 1993 herrscht in dieser Region ein Kalter Krieg. Es ist unklar, wann der Krieg wieder ausbrechen könnte. Maria hat eine besondere Zuneigung zu ihrer Heimatstadt. Obwohl sie in ihrer vom Krieg geprägten Heimat lebt, hat sie nie den Wunsch verspürt, woanders geboren zu werden und zu leben. Maria möchte wissen, wie die Menschen in den Grenzstädten anderer Regionen leben. Zuerst besucht sie Verkhaber, eine Grenzstadt im Nordosten Armeniens. Diese Stadt liegt nur wenige hundert Meter von der aserbaidschanischen Grenze entfernt, wobei ein See die Grenze bildet. Trotz der Bedrohung durch Schusswechsel trifft Maria auf Anwohner und junge Leute ihres Alters, die im See angeln. Die Angst und der Mut der Menschen, die in dieser von Schusswechseln geplagten Region leben, werden gleichzeitig deutlich. Die zweite Stadt ist Chinari. Sevadas Wut, der mit den Folgen einer Kugel eines aserbaidschanischen Scharfschützen lebt, die seinen Kopf durchschlug, wird lebendig dargestellt.