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Der Traum (1967)

Jo Shin, ein Mönch des Rakusan-Tempels, trifft auf dem Weg zur Begrüßung des Ehrwürdigen Yongseon auf Wol Rye, die Tochter des Präfekten, im Gebirge. Als Wol Rye ihn bittet, eine Blume aus einer Felsspalte zu pflücken, klettert Jo Shin unter Missachtung der Gefahr mit aller Kraft die Felswand hinauf, um sie ihr zu bringen. Daraufhin beginnt die Liebe zwischen ihnen zu erblühen. Als der Präfekt eine große Zeremonie im Rakusan-Tempel abhält, treffen Jo Shin und Wol Rye erneut aufeinander. Von Liebeskummer geplagt, ist Jo Shin noch mehr betrübt, als er erfährt, dass Wol Rye mit Mo Rye verlobt ist, und bittet sogar den Ehrwürdigen Yongseon, seine magischen Kräfte einzusetzen, damit sie heiraten können. Wie vom Ehrwürdigen Yongseon angewiesen, rezitiert Jo Shin Gebete vor dem Bodhisattva Avalokiteśvara und geht dann, dem Klang einer Glocke folgend, in die Berge. Dort trifft er auf Wol Rye, die in einem Bach badet. Sie gestehen sich ihre Liebe und fliehen gemeinsam in der Nacht. Sie entkommen den verfolgenden Soldaten nur knapp und lassen sich in einem tiefen, abgelegenen Tal nieder. Dort bekommen sie drei Kinder und leben von der Landwirtschaft. Ihr Leben ist jedoch äußerst armselig und voller Leid. Eines Tages kommt Pyeong Mok, ein Mönch, der einst mit ihnen im Tempel war, um Wol Rye zur Rückkehr zu bewegen. Wenn er zurückkehrt, fürchten sie, dass Mo Rye sie suchen wird. Zur gleichen Zeit versucht der lüsterne Pyeong Mok, ihre älteste Tochter Byeol Ah Ri zu belästigen, doch sie tötet ihn, und Jo Shin tötet ebenfalls Pyeong Mok. Zu diesem Zeitpunkt ist der örtliche Magistrat, der mit einem Gast aus Seorabeol zur Jagd ausgezogen war, um ihn zu bewirten, bei ihnen zu Gast. Jo Shin versteckt eilig die Leiche und lebt in ständiger Angst.