Park Man-soo, der ehrlich und gutherzig gelebt hat, wird eines Tages plötzlich von seiner Frau mit der Forderung nach einer Scheidung konfrontiert, weil „das Zusammenleben keinen Spaß macht“, und von seinem Unternehmen wegen „mangelnder Flexibilität“ entlassen. Von einem Tag auf den anderen bricht alles zusammen, und Park Man-soo empfindet sein ganzes Leben, das er stets vorbildlich geführt hat, als ungerecht. In diesem Moment, als er die Aufschrift „Urinieren verboten“ an der Mauer sieht, steigt die Wut in ihm auf. Park Man-soo uriniert zum ersten Mal in seinem Leben im Freien, eine „verbotene“ Handlung, und das ausgerechnet an der Mauer einer Polizeistation! Park Man-soo wird auf frischer Tat festgenommen. Unterdessen lebt Yang Cheol-gon zwar jeden Tag, wie er will, ist aber in Wirklichkeit ein arbeitsloser Taugenichts, der Verbrechen begeht, um die Krankenhausrechnungen seiner kranken Mutter zu bezahlen, und sich freiwillig ins Gefängnis begibt. Auch diesmal verwüstet Cheol-gon ein ganzes Geschäftsviertel durch unbezahlte Mahlzeiten und lautes Geschrei und sucht aus eigenem Antrieb die Polizeistation auf, aber wegen eines Urinierenden im Freien schenken ihm die Polizisten kaum Beachtung. Yang Cheol-gon, der heute unbedingt den besten Zufluchtsort, wo er versorgt und untergebracht wird – das Gefängnis – betreten muss, beginnt, im Polizeirevier Randale zu machen, als ob er mit dem schüchternen Urinierenden im Freien konkurrieren würde.