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Frühling·Frühling (1969)

Die Kirschblüten blühen und der Frühling ist wieder da, doch Chun-sam dient bereits im dritten Jahr als Knecht bei dem alten Bong-pil, der ihm versprochen hatte, ihn mit seiner Tochter Jeom-sun zu verheiraten. Da Bong-pil glaubt, Jeom-sun werde nicht mehr wachsen, will er den fleißigen Chun-sam noch einige Jahre ausbeuten. Er hat bereits viele junge Männer aus dem Dorf, darunter Mong-tae, als Knechte verschlissen, bis sie vor Erschöpfung flohen. Chun-sam sorgt sich, dass Jeom-sun nicht wächst, und lässt sie keine schweren Wassereimer tragen, doch Jeom-sun ist verärgert, dass er nur an die Arbeit denkt. Bong-pil hatte eine ältere Tochter, die er ebenfalls als Vorwand nutzte, um Knechte auszubeuten, doch sie ist längst mit einem von ihnen durchgebrannt. Der verzweifelte Chun-sam bittet den Dorfvorsteher um Hilfe. Dieser hat Mitleid und rät ihm, genau die Methode anzuwenden, die Bong-pil in seiner Jugend selbst bei seinem Schwiegervater angewandt hatte. Eines Tages kehrt Jeom-suns ältere Schwester mit ihrem Mann in einem großen Lastwagen zurück. Bong-pil hält sie für erfolgreich und prahlt vor dem Dorf. Er akzeptiert den ehemaligen Knecht als Schwiegersohn und gibt ihm die geforderten zwanzig Säcke Reis, doch bald stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt. Bong-pil schickt Chun-sam in die Stadt, um ein Schwein zu verkaufen, und verspricht Mong-tae die Hand von Jeom-sun, wenn er die zwanzig Säcke Reis zurückholt. Als Jeom-sun deshalb weint, wendet Chun-sam die Methode des Dorfvorstehers an: Er packt den alten Bong-pil an seinen empfindlichsten Stellen und erpresst so die Zustimmung zur Hochzeit.