Ein kraftvoller und emotionaler Dokumentarfilm über koreanische Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs von der japanischen Kaiserarmee zur sexuellen Knechtschaft gezwungen wurden. "Gebrochenes Schweigen" kombiniert auf dramatische Weise die Zeugenaussagen ehemaliger "Trostfrauen", die Gerechtigkeit für die ihnen angetanen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" fordern, mit widersprüchlichen Interviews von japanischen Soldaten, Rekrutierern und zeitgenössischen Gelehrten, die die Existenz von Trostfrauen leugnen oder behaupten, diese Opfer hätten "es für Geld getan". In dem Film fordern diese Frauen eine offizielle Entschuldigung, die Anerkennung moralischer und rechtlicher Schuld sowie eine Entschädigung von der japanischen Regierung. Sie wollen, dass ihnen menschliche Würde und Gerechtigkeit wiederhergestellt werden. Die individuellen Zeugenaussagen in "Gebrochenes Schweigen", kombiniert mit ungewöhnlichem Archivmaterial und dramatisierten Bildern, durchbrechen ein halbes Jahrhundert des Schweigens und schaffen eine kollektive Geschichte voller tiefer Trauer und erstaunlicher Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes.