Das Dorf Gipseul, in dem sich das Haus der Großmutter befindet, verändert sich durch den Bau des Yeongju-Staudamms im Rahmen des Vier-Flüsse-Projekts. Gipseul, wo nur noch etwa zehn Haushalte leben, wirkt wie in der Zeit stehen geblieben. Die Dorfbewohner bauen trotz der auf unbestimmte Zeit verschobenen Umsiedlung weiterhin ihr Leben auf dem abgerissenen Land auf und verabschieden sich von Nachbarn, die wegziehen, während sie zusammenleben. Ich mische mich unter sie und halte das Bild des sich täglich leerenden Gipseul und die verödeten Herzen der Menschen fest. Und während ich beobachte, wie das Dorf und die Herzen im schwarzen Wasser versinken, hole ich die in mir verborgenen Erinnerungen hervor.