Seol-hee, eine Nordkoreanerin, die beim heimlichen Kopieren von K-Drama-Discs erwischt wird, wird zum Verhör in die Zentrale des Sicherheitsdienstes vorgeladen. Aus Angst, in ein Lager geschickt zu werden, erhält sie stattdessen von dem Beamten Lee Soo-geun den Befehl, nach Südkorea zu gehen. Nam-gi, ein südkoreanischer Schläger, der Geld braucht, wird von einer Missionsgesellschaft entsandt, um Seol-hee zu helfen, die sich als Deserteurin ausgibt und allein den eisigen Fluss Yalu überquert hat. Nam-gi wird von der Polizei gefasst und nach Nordkorea zurückgebracht, während Seol-hee sicher in Südkorea ankommt. Seol-hee schreibt ihren Bericht über ihre Flucht vor Lee Soo-geun und vor dem Beamten des Nationalen Geheimdienstes, Jang Tae-soo. Der Film schildert die undurchsichtigen Absichten von Lee Soo-geun, der Nam-gi einfach nach Südkorea zurückschickt, und die verworrenen zehn Jahre, in denen Seol-hee als Informantin für Lee Soo-geun in Südkorea tätig war. Er beschreibt die nord-südkoreanischen Beziehungen, die so kompliziert geworden sind, dass man nicht mehr weiß, wer wofür arbeitet.