1951 wurden 1.500 Waisenkinder des Koreakriegs heimlich nach Polen geschickt. Polnische Lehrer teilten mit den fremden Kindern aus dem Osten Essen, Schlaf, Unterricht, Tränen und Lachen und umarmten sie mit Liebe, um ihre Wunden zu heilen. Die Kinder öffneten sich allmählich der aufrichtigen Fürsorge und nannten die Lehrer „Mama“ und „Papa“ und nahmen sie als neue Familie an. Doch 1959 wurden die Kinder plötzlich nach Nordkorea zurückgeschickt, und diese Tatsache wurde in der Geschichte begraben. 2018 machen sich zwei Frauen aus dem Norden und dem Süden auf den Weg nach Polen, um die Spuren der Kinder und Lehrer zu verfolgen. Auf ihrer gemeinsamen Reise stellen sie fest, wie unterschiedlich ihre Leben im Norden und im Süden verlaufen sind. Vor den weißhaarigen polnischen Lehrern, die die Kinder noch immer in ihren Herzen tragen, vergießen die beiden Frauen, die die letzte Geschichte in ihren Herzen nicht erzählen konnten, gleichzeitig Tränen...