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Was uns trennt (2019)

Dies ist ein Dokumentarfilm, der durch Zeugenaussagen und Nachstellungen die Geschichte von drei weiblichen Kämpferinnen rekonstruiert, die sich in das tragische Schlachtfeld der modernen koreanischen Geschichte gestürzt haben. Es ist die Geschichte von Jeong Jeong-hwa, die die anti-japanische Unabhängigkeitsbewegung in China anführte, Kim Dong-il, die sich am Jeju 4.3-Aufstand beteiligte, und Go Gye-yeon, die als Partisanin im Jirisan-Gebirge aktiv war. Regisseur Im Heung-soon lässt diese drei Kämpferinnen, die mit dem gemeinsamen Traum von der Unabhängigkeit und Wiedervereinigung ihres Heimatlandes verzweifelt vorangingen, in den Bergen und Tälern des Korea des 21. Jahrhunderts wieder aufleben. Auf eine etwas surreale Weise. Das heißt, basierend auf den von ihnen hinterlassenen Autobiografien spielen drei moderne Frauen die Rollen von drei historischen Figuren, und durch diese Performance überlappen sich zwei Zeiten, die durch 60 Jahre getrennt sind, und die Erfahrungen der realen Personen und der Schauspielerinnen verschmelzen. Der Zeitfaden, der die Geschichte der Kolonisation, des Krieges und der Teilung mit der Gegenwart verbindet. Die Arbeit des Regisseurs Im Heung-soon, der sich zwischen Kunstgalerie und Kino bewegt, integriert auf natürliche Weise Momente, die eine surreale Poesie hervorrufen, in den Dokumentarfilm und schafft so einen Riss in der großgeschriebenen „Geschichte“, der Welt der männlichen Helden.