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Die Vier Jahreszeiten der Mae (2017)

Im Dorf Dogok in Miryang, wo Kaki-Bäume das Tal säumen, lebt die 88-jährige Kim Mae. Mit 17 Jahren heiratete Mae und zog in das heutige Dorf Dogok, um der Zwangsarbeit in Japan zu entgehen. 1945 kam die unerwartete Befreiung, und die Hoffnung auf nur gute Dinge erfüllte auch Dogok. Doch ein Schatten der Gewalt, dessen Ursprung unbekannt ist, begann sich langsam auf Mae zu legen. 1950 verschonten die Nachwirkungen des Koreakriegs auch Dogok nicht. Maes Ehemann, der die Dorfjungendorganisation anführte, wurde in den Massakerfall der Nationalen Schutzliga verwickelt und verschwand spurlos. Allein zurückgelassen, überlebte Mae mit ihren beiden jungen Söhnen, indem sie Baumrinde kaute und Holz spaltete. Ihr ältester Sohn, Hee-do, der die Schule als Teenager abgebrochen hatte und auf Baustellen arbeitete, meldete sich freiwillig zum Vietnamkrieg, um zu beweisen, dass sein Vater kein Kommunist war. Doch was er zurückerhielt, war eine ironische Bescheinigung, dass sein Vater immer noch in Dogok lebte.