Regisseur Kang, ein aufstrebendes Talent im SF-Genre, doch in Korea, einem SF-armen Land, ergeben sich für seine Debüts selten Gelegenheiten. Schließlich wendet sich selbst seine hart arbeitende Frau von ihm ab. In eine erbärmliche Situation als Arbeitsloser abgerutscht, schließt er einen Pakt mit seiner Frau, der seine Zukunft betrifft, und seine Träume vom Film, seine Hoffnung auf das Leben, schwinden allmählich. Eines Tages betritt er wie magisch angezogen ein Internetcafé und beginnt dort zufällig als Aushilfe zu arbeiten. Er spürt instinktiv, dass das Internetcafé eine weitere unbekannte Welt ist… Ein neuer Film entsteht, in dem das Internetcafé und sein Fachgebiet SF geschickt überlappen. Er wagt sich an eine Dokumentation als Sprungbrett für einen Neuanfang und trifft im Internetcafé auf Menschen mit vielfältigen Geschichten. Doch während der Film allmählich fertiggestellt wird, ist er schockiert über den furchterregenden Einfluss des Internets (Spiele). Nach vielen Wendungen ist der Film schließlich fertig, aber die meisten Charaktere in den von ihm aufgenommenen Bildern existieren in der Realität nicht mehr. Was ist nur in diesem Internetcafé passiert… Diese neue und schreckliche Welt des Internetcafés wird ungefiltert von der Kamera eines Arbeitslosen festgehalten. Sein Film ist auf den ersten Blick erschreckend und schockierend. Aber vielleicht sind wir inzwischen abgestumpft und es ist nichts mehr, was uns wirklich überrascht… Wird er diesen Film veröffentlichen können?!