Der koreanische Name So Jae-geon, Pater Aloysius Schwartz, ließ sich in den 1950er Jahren im vom Koreakrieg gezeichneten, armen Busan nieder und gründete die Kongregation der Marienschwestern, um sich um die Armen zu kümmern. Anschließend übernahm er ein Heim, das zur Zwangseinweisung von Straßenkindern diente, und eröffnete das Jungenhaus. Von da an nannten die Kinder Pater Aloysius Schwartz „Vater So“ und folgten ihm wie einem Vater. „Wer in Armut lebt, kann auf der gleichen Wellenlänge wie die Armen bleiben.“ Pater Aloysius Schwartz verwendete jede Spende großzügig für den Betrieb des Jungenhauses, entschied sich aber selbst für ein Leben in Armut. Die von den Schwestern der Marienschwestern Dutzende Male von Hand geflickten, alten und abgenutzten Kleidungsstücke und Schuhe von „Vater So“ spiegeln den Willen von Pater Aloysius Schwartz, dem Vater der Armen, wider.