Der Frühling 1991, nachdem die Siegesrufe von 1987 verklungen sind. Elf junge Menschen, die sich dem Unrecht des Staates widersetzten, sterben. Der Staat bezeichnet den 27-jährigen Kang Ki-hoon als Drahtzieher. Die in der Justizgeschichte einzigartigen Anklagepunkte der Testamentsfälschung und Beihilfe zum Selbstmord. Ein Frühling, in dem sich spannendere Lügen als banale Wahrheiten ausbreiteten, konnte niemand weinen. 24 Jahre später, im Frühling 2015, wird der 51-jährige Kang Ki-hoon schließlich für unschuldig erklärt. Doch was ihm bleibt, sind Krebszellen und eine 6-saitige Gitarre. Er hört auf zu sprechen und greift zur Gitarre. Eine Elegie für die Blüten, die nicht aufblühen konnten, beginnt.