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Die blinde Schwertkämpferin (1969)

Während der Invasion Goguryeos durch die Tang-Dynastie tötet der Tang-General Wu Sintak während der Schlacht von Liaodong den Dorfvorsteher von Qingshui und blendet dessen junge Tochter Seolhui. Seolhui wird von Meister Yilsim aufgezogen und lernt von ihm die geheime Kunst des Herzensblicks. Als Erwachsene steigt Seolhui vom Berg herab und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Sie trifft zufällig auf einen Jungen namens Seonggil und beschließt, ihn zu begleiten, da sie erkennt, dass er der Sohn von Kim Gyeongseul ist, der sie einst aus den Händen von Wu Sintak gerettet und zu Meister Yilsim gebracht hatte. Da sie eine Frau und blind ist, wird sie von vielen Männern unterschätzt, doch ihre Kampfkünste sind fast unübertroffen. Sie trifft auch auf den jungen Schwertkämpfer Cheon Do-un, mit dem sie abwechselnd streitet und sich hilft, und so eine ungewollte Reisegefährtenschaft beginnt. Schließlich erreicht Seolhui Nandou, wo sich Wu Sintak aufhält. Tatsächlich ist Wu Sintak auch Cheon Do-uns Feind. Wu Sintak hatte einst dessen Eltern getötet und das Himmelschwert gestohlen. Die Leute verunglimpften seine Eltern als Verräter, die das Himmelschwert dem Feind übergeben hatten, und Cheon Do-un suchte Wu Sintak auf, um diese Schmach zu rächen. Der erste Angriff scheitert, und Seolhui gerät in Lebensgefahr. Doch im entscheidenden Moment gelingt es ihnen mit Cheon Do-uns Hilfe, Wu Sintak zu töten. Nachdem alle Probleme gelöst sind, empfinden Cheon Do-un und Seolhui Liebe füreinander, doch Cheon Do-un kann diese Gefühle nicht richtig ausdrücken und verlässt den Ort, nachdem er ihr einen Brief hinterlassen hat.