„Hausaufgaben macht man bei hellem Tageslicht. Was treibst du mitten in der Nacht? Mach endlich das Licht aus und schlaf!“ Gi Su, der kurz vor dem Eintritt ins Gymnasium steht, gilt als Klassenbester. Sein Vater jedoch meint, ein Bauer müsse nur gut ackern und es genüge, das koreanische Alphabet zu beherrschen, und sei empört über die Notwendigkeit weiterer Bildung. Gi Su ist darüber verärgert. „Was für ein Unsinn. Es ist schon schwer genug, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, warum dieser Zirkus!“ Währenddessen bereitet der Klassenlehrer von Gi Su mit den Schülern ein Theaterstück vor. Eines Tages stürmt Gi Sus Vater die Schule, um seinen Sohn zu suchen, der nach der Schule nicht zur Arbeit gekommen ist, und schleppt die Kinder gewaltsam mit sich, da er fragt, was für ein Theaterstück dies während der geschäftigen Erntezeit sei. „Man sagt, die schwierigste Landwirtschaft sei die Kindererziehung... Nuneongi, du hast die ganze Feldarbeit für uns erledigt... Du verstehst mein Herz, oder?“ Gi Su überzeugt jedoch die Kinder, das unterbrochene Theaterstück wieder aufzunehmen, und die Dorfbewohner, die zur Aufführung kommen, sind von der unerwarteten Bühne tief bewegt. Am nächsten Tag beschließt Gi Sus Vater, Nuneongi, seinen wertvollsten Besitz, zu verkaufen, damit sein Sohn das Gymnasium besuchen kann.