Der Mönch Chimhae, der im Auftrag des Abtes unterwegs ist, ist von dem flüchtigen Anblick der Nonne Myohun, die er in der Ferne erblickt, aufgewühlt. Eines Morgens im Morgengrauen treffen sie sich zum ersten Mal bei Wolmyeongdae im Soowon-Tempel und hegen gegenseitige Sehnsüchte. Myohun, die ihre Gefühle durch Askese nicht unterdrücken kann, schneidet sich einen Finger ab. Chimhae hingegen wird durch die Zurechtweisungen des alten Mönchs Beopyeon nur noch schmerzlicher geplagt. Beopyeon konfrontiert Chimhae, hört sich seine aufrichtigen Worte an und zeigt schließlich eine gewisse Erschütterung in seinem eigenen alternden Herzen. Nachdem er den Mönchen des Bergtempels seine letzte Predigt gehalten hat, ruft Beopyeon Myohun zu sich und fordert sie auf, ihm als letzten Wunsch ihren nackten Körper zu zeigen. Chimhae ist entsetzt, doch Beopyeon spricht nur die Worte „Mubuldang!“ aus und tritt dann in die Vergessenheit ein. Am Tag von Beopyeons Einäscherung erklärt ein Mönch, dass Beopyeons Bruch des Ordensgelübdes Chimhae Erleuchtung gebracht habe. Chimhae, der beschließt, den Berg zu verlassen, verlässt den Tempel allein und blickt lange in die Ferne auf die Welt der Sterblichen.