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Himmelsplateau (2007)

Worte des Regisseurs. „Das Thema dieser Arbeit steht in Kontinuität zu früheren Werken. Irgendwann verschwindet eine Person ohne ersichtlichen Grund. Dieser Ort ist Ladakh, und jemand wird besessen von diesem Verschwinden und macht sich auf die Suche. Man kann diese Person treffen, oder auch nicht. Der Film beobachtet jedoch diesen Prozess und schildert die Landschaft, die der Reisende sieht, insbesondere die Landschaft des Hochlandes.“ – Aus einem Festival-Vorstellungstext, entnommen aus einem Interview mit Cine21. Nach dem plötzlichen Verschwinden einer Frau erhält K eine Postkarte mit der Nachricht: „Verzeiht mir nicht, ich, die ich der am nächsten stehenden Person am grausamsten war.“ K begibt sich auf eine Reise nach Ladakh, einem Dorf im Himalaya-Hochland, dem Ort seiner Erinnerungen an sie, wo er unter heftigem Höhenkrankheit leidet. Warum ist die Frau verschwunden, warum hat sich der Mann auf die Suche nach ihr gemacht? Der Film gibt keine klare Antwort, sondern zeichnet einfach schweigend die Landschaft auf, die K beobachtet, und die Erfahrung seiner Reise. Obwohl es wie ein reiner Reise-Dokumentarfilm erscheinen mag, ist die Reise, die K folgt, auch ein schmerzhafter Prozess der Erforschung des menschlichen Inneren, begleitet von Übelkeit und Schwindel. Zum Beispiel zeigt die Kamera schweigend, oder vielleicht sogar kalt, die Szene, in der K aus dem Auto steigt, vor Schmerzen erbricht, eine Runde durch eine wüstenähnliche Landschaft dreht und dann wieder ins Auto steigt und wegfährt. Die Person, die die Hauptfigur K im Film spielt, ist der Regisseur selbst. Auf seiner fiktiven Reise verteilt er Fotos, die er bei seinem früheren Besuch hier aufgenommen hat, an die Anwohner und verwischt so die Grenze zwischen Fiktion und Dokumentation. Dadurch lässt der Film erahnen, dass die Zeit fortbesteht und sich gleichzeitig verändert, und erinnert an sein Debütwerk. Der Regisseur sagte: „Unsere Herzen sind heute so karg wie eine Wüste, aber am Ende dieser Reise werden wir eine üppige grüne Oase finden.“ (Kim Seong-wook)