K-DramaAnyLang
당신의 언어로 만나는 K-콘텐츠

Goryeong 2495 (2005)

1993 besuchte der französische Präsident Mitterrand als erster Staatschef Korea. Bei diesem Besuch versprach Mitterrand die Rückgabe von 397 Bänden der Oegyujanggak-Archive, die 1866 während der französischen Expedition nach Korea geplündert und derzeit in der Bibliothèque nationale de France aufbewahrt werden. Er kündigte an, symbolisch zunächst zwei Bände, einen oberen und einen unteren, zurückzugeben. Am nächsten Tag kam es jedoch zu einem seltsamen Vorfall: Mitterrand übergab nur den oberen Band und nahm den unteren Band wieder mit nach Frankreich. Darüber hinaus sind die restlichen, zur Rückgabe versprochenen Bücher auch über zehn Jahre später noch nicht nach Korea zurückgekehrt. Der Filmtitel „Goryeong 2495“ ist die Registrierungsnummer eines der damals nach Korea übergebenen Bände in der Bibliothèque nationale de France. Der Autor begibt sich mit diesem oberen Band als Anhaltspunkt auf eine Reise, um den unteren Band und die übrigen in Frankreich aufbewahrten Bände zu fotografieren. Auf dieser Reise trifft er viele mit der Angelegenheit verbundene Personen und entdeckt die politischen und wirtschaftlichen Wahrheiten, die hinter dem Vorfall verborgen liegen. Der Film „Goryeong 2495“, der in Korea und Europa gedreht wurde, ist das Porträt eines alten Dokuments, das vor über zehn Jahren nach über 130 Jahren Exil in seine Heimat zurückkehrte. Er enthüllt die Realität des Imperialismus, der immer noch als Weltordnung wirkt, die machtlose koreanische Regierung angesichts dieser Realität und die vielen Menschen, die ihr Leben der Rückgabe der Oegyujanggak-Archive gewidmet haben, ungeachtet der Umstände.