Die Ainu, eine japanische Minderheit mit 7000-jähriger Geschichte, zeichnen sich durch tiefe Augen, eine hohe Nase, ausgeprägte Doppellider und dichtes Fell aus. Entgegen der Überzeugung der Ainu, ihre traditionellen Lebensgewohnheiten bewahren zu wollen, hat die japanische Regierung sie jahrelang unterdrückt und verfolgt und ihre Existenz geleugnet. Dennoch leben heute noch etwa 20.000 Ainu in Hokkaido. Unterdessen hat sich um Mina eine Gruppe junger Ainu namens 'Ainu Rebels' gebildet, die durch Rap und Gesang aktiv ihre Identität und die erlebte Diskriminierung bekannt macht. Die Ainu Rebels bereiten eine Aufführung vor, um die traditionelle Kultur der Ainu, die Natur und Musik liebt, zu fördern und ihre Träume zu verwirklichen... Die Ainu? Die Ainu sind eine Minderheit, die seit 7000 Jahren in Hokkaido (Japan) sowie auf Sachalin und den Kurilen (Russland) lebt. Die Meiji-Regierung verbot die traditionellen Lebensgewohnheiten der Ainu, führte Zwangsumsiedlungen und Landenteignungen durch und verfolgte eine Assimilationspolitik zur Auslöschung der Ethnie. Allein aufgrund ihres Aussehens und ihrer Bräuche, die sich von denen der Japaner unterscheiden, mussten die Ainu lange Zeit Unterdrückung und Diskriminierung ertragen. Infolgedessen wurde die einzigartige traditionelle Kultur der Ainu zerstört und die Bevölkerung ging rapide zurück. Derzeit leben etwa 20.000 Ainu in Hokkaido, von denen nur ein sehr kleiner Teil reinrassig ist.