Der Meister der chinesischen Gegenwartskunst, Feng Zhengjie (俸正杰). Ohne Inspiration und unfähig, weiterzumalen, findet Feng Zhengjie keinen Schlaf. Jede Nacht, während er wach liegt, huscht eine Frau an ihm vorbei. Sie ist verschwommen, kaum sichtbar, schwer fassbar. Sie ist überall, wo er hingeht: in Bars, auf der Straße, in Cafés. Er kann nicht unterscheiden, ob sie in seinem Kopf ist oder er in ihrem. Feng Zhengjie versinkt immer tiefer in seiner Innenwelt, und die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmt. Nachdem er hier und dort umhergeirrt ist, steht er schließlich der Frau gegenüber, die ihn umkreist hat.