Seit der Zeit, als die Stadt als „Stadt der Aufständischen“ galt, bis Mangwol-dong zum Nationalfriedhof erklärt wurde, ist viel Zeit vergangen, doch das Gwangju des Mai 1980 gerät immer schneller in Vergessenheit. Herr Hwang, der Besitzer des kleinen Ladens, der bereitwillig seine Tür öffnete, um Brot und Getränke zu teilen; Herr Yang, der Busfahrer, der Bürger-Soldaten in seinem Bus über die Geumnam-ro fuhr; Frau Kim vom Yangdong-Markt, die Reisbällchen zubereitete und verteilte, und die sechzehnjährige Misun – sie alle waren einfache Leute, die mit bescheidenen Träumen lebten. Nach zehn Tagen des Aufstands verging die Zeit wie im Flug, und die Jungen von damals sind längst über das mittlere Alter hinaus. Unabhängig davon, wie detailliert die Aufzeichnungen über den 5.18-Aufstand werden, leben unzählige Menschen, die aus diesen Aufzeichnungen ausgeschlossen wurden, mit ihren vergrabenen Erinnerungen weiter. Die Wunden an Körper und Geist sind immer noch klar, doch sie waren schöner als jeder andere in diesem wundersamen Frühling, als sie aus eigener Kraft eine wunderschöne Gemeinschaft schufen.