Im Herbst 1966 wird die vierjährige Yook-sook (Choi Jin-sil) in das fremde Land Schweden adoptiert. Unter dem neuen Namen Susan aufwachsend, fühlt sie sich durch die ungewohnte Umgebung und ihr fremdes Aussehen ausgegrenzt und leidet unter Identitätszweifeln. Von ihrer hysterischen Adoptivmutter grausam geschlagen und misshandelt, unternimmt sie ab ihrem 13. Lebensjahr mehrfach Selbstmordversuche und erlangt schließlich mit 18 Jahren ihre Unabhängigkeit. Nach ihrer Unabhängigkeit wächst ihre Neugier auf ihre Wurzeln. Yook-sook versucht, ihre leibliche Mutter (Kim Yoon-kyung) zu finden, doch alle Versuche scheitern und führen schließlich zur Verzweiflung. Von Zuneigung ausgehungert, trifft sie einen Mann, den sie liebt, bekommt ein Kind, trennt sich aber bald von ihm und zieht das Kind allein auf. Eines Tages erfährt sie mit Hilfe eines schwedischen Missionars, dass ihre leibliche Mutter noch in Korea lebt. Yook-sook trifft endlich ihre leibliche Mutter, von der sie immer geträumt hat. Die beiden Mütter und Töchter, die sich nach Überquerung des Stroms der Zeit wiedergefunden haben, können nur noch endlos weinen.