Nach dem Abzug Japans ist das Land von einem scharfen ideologischen Konflikt zwischen Links und Rechts geprägt. Der Zeitungsreporter Heo Yun findet in dieser gespaltenen Welt keinen Sinn und irrt mit Freunden aus dem Norden ziellos durch Bars und Vergnügungsviertel. Während einige wie Sun-ik und Gom feste Überzeugungen haben, sind die meisten Menschen von Zukunftsangst gelähmt. Seong-ho, der Sohn von Yuns Vermieter, wird von seinem Vater zur Mitgliedschaft in einer linksextremen Gruppe gezwungen, während andere Freunde sich in ideologischen Kämpfen verlieren oder in den Schmuggel flüchten. Bei seinen Recherchen deckt Yun die Heuchelei von Lee Cheol auf, der sich als Volksvertreter ausgibt, aber nur eigennützige Ziele verfolgt. Er muss mitansehen, wie Freunde durch politische Gewalt leiden. Als sich sein Umfeld zunehmend radikalisiert und in den Untergang treibt, gerät Yun in eine tiefe Identitätskrise. Nachdem er bei dem Versuch, Lee Cheol zu entlarven, zusammengeschlagen wurde, trifft er auf ein Kind, das Lee Cheol als Helden verehrt. Hin- und hergerissen zwischen Ideologie und Wahrheit, tötet Yun schließlich Lee Cheol.