Da seine Mutter eine Prostituierte war, ist Yuri der Sohn aller Männer der Welt und doch der Sohn von niemandem. Er wächst auf, während er Eifersucht und Hass auf alle Väter, die ihm seine Mutter genommen haben, im Stillen hinunterschluckt. Nach dem Tod seiner Mutter beschreitet er den ihm vorbestimmten Weg des Mönchs. Im Alter von 33 Jahren begibt sich der Mönch Yuri auf eine 40-tägige Suche nach der Wahrheit. Er betritt einen Ort namens „Glas“, um durch die Qualen der Suche die Existenz des Todes, das Ende des Lebens, zu begreifen. Glas ist ein Ort, an dem Mönche durch Askese die Wahrheit erkennen sollen. Doch es ist ein Land der Not, das man nackt betreten muss, um alle gesellschaftlichen Konventionen und Ablenkungen zu vergessen. Sobald Yuri diesen Ort betritt, tötet er aufgrund seiner religiösen Überzeugung einen von Stolz und Überlegenheit besessenen Mönch sowie einen von Vorurteilen geprägten einäugigen Mönch. Er kämpft gegen die Objekte, die er ideologisch überwinden muss, und versucht, auf seinem Weg der Suche inmitten der extremen Bedingungen von „Glas“ verschiedene Erfahrungen zu machen.