Die Klasse 4 der zweiten Jahrgangsstufe einer Jungenschule strengt sich jeden Tag unter der Anleitung ihres Klassenlehrers an, der alles, was die Universitätsaufnahmeprüfungen behindert, als unpädagogisch betrachtet. Hyun-seop ist Klassensprecher, behandelt das Schulleben aber mit Zynismus. Er sucht Gesprächspartner in seinen Treffen mit seiner Freundin Ji-yeon. Ji-yeon möchte lieber Koreanistik studieren als Klavier, was sie seit ihrer Kindheit spielt. Zu Beginn des zweiten Semesters wird der Klassenlehrer langfristig ins Krankenhaus eingeliefert und ein neuer Lehrer kommt. Er wählt unabhängig von den Noten einen neuen Klassensprecher und ermutigt die Schüler, sich füreinander zu interessieren. Obwohl es nur wenige Schüler sind, finden sie auf dem Odae-Berg ein Gefühl der Harmonie und Einheit. Die Verwirrung in der Klasse vertieft sich jedoch, da einige Schüler die Geisteswissenschaften aufgeben und andere aufgrund gleichgültiger Eltern Leistungseinbrüche erleiden. Am schockierendsten ist, dass Ji-yeon aufgrund von Konflikten bezüglich ihres Studiums zusammenbricht und eine Nervenkrise erleidet. Unter der warmen Führung des neuen Klassenlehrers, der diese Konflikte, Abweichungen und Irrwege mitfühlend betrachtet, kehren die Schüler in die Klasse zurück, können aber angesichts der Herausforderung der Universitätsaufnahmeprüfungen nichts tun. Sie treten ins dritte Jahr der Oberschule ein, begleitet von den Worten ihres Klassenlehrers, der auf den verschneiten Schulhof blickt.