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Mayumi (1990)

Am 28. November erhalten Kim Hyun-hee und Kim Seung-il den Befehl, den Flug 858 von Korean Air zu sprengen. Sie reisen mit gefälschten japanischen Pässen nach Belgrad und erhalten die Bombe. Die beiden legen die blaue Einkaufstasche mit dem Sprengstoff in ein Gepäckfach an Bord und steigen in Abu Dhabi, dem Transitort, aus. Dort wird ihnen die Ausreise mit einem Transitvisum verweigert, und sie reisen gezwungenermaßen nach Bahrain. Flug 858 explodiert auf See vor Amman, und die südkoreanische Regierung entdeckt die Namen Mayumi und Shin-ichi auf der Passagierliste. Als Mayumi und Shin-ichi die Ausreiseformalitäten für Rom vorbereiten, werden ihre gefälschten Pässe entdeckt, und sie beißen auf vorbereitete Ampullen, um Selbstmord zu begehen. Shin-ichi stirbt sofort, aber Mayumi wird medizinisch versorgt, erholt sich und wird an südkoreanische Ermittler übergeben. Der Prozess wegen des Bombenanschlags beginnt, und als sie die verzweifelten Schreie der Hinterbliebenen vor Gericht hört, erkennt sie endlich ihr Fehlverhalten und vergießt Tränen, mit denen sie um die Vergebung ihrer Sünden durch den Tod bittet.