Der naive neunjährige Mönchsschüler Donyum, der pubertierende Mönch Chungsim, der sehr auf sein Aussehen bedacht ist, und der Obermönch, der mal sanft wie ein Großvater und mal(?) erschreckend gewalttätig ist, leben gemeinsam in einem ruhigen Tempel am Fuße des Berges. Auch dieses Jahr sind die Blumen erblüht, die roten Blätter sind gefallen und der dichte Schnee ist gefallen, aber die Person, auf die der kleine Donyum wartet, kommt nicht. Der Holzfäller aus dem Dorf unten, der Holz zum Tempel bringt, sagte, seine Mutter würde kommen, wenn die Glockenblumen blühen... Wird er dieses Mal wieder sagen, dass sie kommt, wenn ich so groß bin wie dieser Baum? Warum folgt der Mönch Chungsim, der mich wie einen Bruder liebt, ständig dem Obermönch, dem furchterregendsten der Welt, der oft(?) Gewalt im Tempel anwendet, um Geld zu erbitten? Wofür brauchen Mönche Geld? Ich habe keine Haare zu schneiden, brauche kein Shampoo und keine Kleidung... Sagt er, es sei wegen der Beschneidung? Was zum Teufel ist das... Schließlich gibt der Obermönch, der nachgegeben hat, Chungsim und Donyum Taschengeld, und die beiden unternehmen zum ersten Mal in ihrem Leben einen fröhlichen Ausflug in die Welt, essen köstliche Pizza und gehen ans Meer... Aber obwohl die lang ersehnte Beschneidung durchgeführt wurde, warum ist der Mönch Chungsim so niedergeschlagen? Die hübsche Dame, die den Tempel seit kurzem besucht, ist heute wiedergekommen. Wie schön wäre es, wenn diese hübsche Dame meine Mutter wäre. Die hübsche Dame möchte mich adoptieren, aber der Obermönch lehnt kategorisch ab. Der verhasste Obermönch, Donyums Herz schlägt wieder schneller.