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Entmilitarisierte Zone (1965)

Sommer 1953, in der Entmilitarisierten Zone, wo ein Waffenstillstand erreicht wurde. Ein Mädchen namens Young-ah (gespielt von Joo Min-ah), das auf der Suche nach seiner Mutter umherirrt, fällt in einen Bach und wird von einem Jungen (gespielt von Lee Young-gwan) gerettet. Der Junge trägt einen Helm der Militärpolizei, eine zerlumpte nordkoreanische Militäruniform, die mit vielen Orden behängt ist, und sogar eine Pistole. An diesem zerstörten Ort stützen sich die beiden schutzlosen Kinder gegenseitig und beschließen, gemeinsam nach Young-ahs Mutter zu suchen. Für die hungrige Young-ah sucht der Junge nach Kartoffeln und fängt Frösche als Beilage. Als nordkoreanische Soldaten aus der Ferne näherkommen, fliehen die beiden hastig, und genau in diesem Moment explodiert eine Mine, die als Unterlage zum Kochen der Kartoffeln diente. Dieser Minenunfall führt zu einer dringenden Waffenstillstandskonferenz in Panmunjom. Währenddessen, als der Junge auf Nahrungssuche ging, jagte Young-ah einem Hasen nach, was zu ihrer Trennung führte. Nachdem sie sich gegenseitig gesucht und wiedergefunden hatten, schliefen sie in einem zerstörten Gebäude und trafen einen Spion, der nach Norden unterwegs war. Als er versuchte, sie nach Norden zu bringen, richtete der Junge seine Waffe auf ihn. Doch aus der Waffe, die er für defekt hielt, löst sich ein Schuss, und der getroffene Spion ersticht den Jungen im Sterben mit einem Messer. Die allein zurückgebliebene Young-ah trifft unterwegs eine Ziege und nimmt sie mit, doch auch die Ziege stirbt durch eine Mine, und Young-ah geht allein durch das gefährliche Minenfeld auf der Suche nach ihrer Mutter.