Die Nationale Menschenrechtskommission plant und produziert kulturelle Inhalte über Menschenrechte, um das Bewusstsein für Diskriminierung bei mehr Menschen zu schärfen und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Nach "Sechs Blicke", dem Eröffnungsfilm des Jeonju International Film Festival 2003, und "Fünf Blicke", der 2005 im Rahmen des Jeonju International Film Festival in der Sektion „Koreanischer Filmfluss“ gezeigt und gelobt wurde, besuchte dieses Jahr der dritte Omnibusfilm „Menschenrechtsprojekt Film 3“, bestehend aus 6 Kurzfilmen von 7 Regisseuren, das Jeonju International Film Festival. „Menschenrechtsprojekt Film 3“ umfasst: „Muhammad der Taucher“ (Regie: Jung Yoon-cheol), der die Diskriminierung von Wanderarbeitern in unserer Gesellschaft thematisiert; „Das verschwundene Mädchen“ (Regie: Kim Hyun-pil), das durch die Geschichte von Geschwistern/einer Familie, die bei Kerzenlicht schliefen und durch einen Brand starben, nachdem der Strom wegen Stromschulden abgestellt worden war, Vorurteile und „Objektivierung“ thematisiert; „Zwischen dir und mir“ (Regie: Lee Mi-yeon), das ungleiche und feste Geschlechterrollen in der Familie kritisiert; „Ein hartes Leben“ (Regie: Noh Dong-seok), das durch Kinder auf Probleme mit Hautfarben- und Rassendiskriminierung in unserer Gesellschaft hinweist; „Bomb! Bomb! Bomb!“ (Regie: Kim Gok, Kim Sun), das von Vorurteilen und Diskriminierung gegenüber jugendlichen sexuellen Minderheiten handelt; und „Was soll ich tun?“ (Regie: Hong Ki-sun), das reale Fälle von Diskriminierung von atypisch Beschäftigten dramatisiert. Es handelt sich um insgesamt sechs Omnibusfilme.