Im Sommer 2009 kündigte die Regierung von Lee Myung-bak den Masterplan für das „Vier-Flüsse-Projekt“ an und verbreitete plötzlich die Botschaft, dass ökologische Landwirtschaft die Wasserqualität ernsthaft verschmutze. Gleichzeitig kündigte sie Pläne an, den als Mekka der ökologischen Landwirtschaft in Korea bekannten ökologischen Landwirtschaftskomplex Pal-dang zu enteignen, um Radwege und Parks zu bauen. Die Landwirte von Pal-dang, die über Nacht als Hauptschuldige für die Wasserverschmutzung gebrandmarkt wurden, stellten sich dem Vier-Flüsse-Projekt entgegen, um die Erhaltung ihrer landwirtschaftlichen Flächen und den Wert der ökologischen Landwirtschaft zu verteidigen.