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Die Wahl (2003)

Im Jahr 1951 wurde Kim Seon-myeong nach dem nationalen Sicherheitsgesetz zu 15 Jahren Haft verurteilt. Zwei Jahre später kam der Vorwurf der Spionage hinzu, was zu einem Todesurteil führte, das schließlich in lebenslange Haft umgewandelt wurde. Vom Gefängnis in Seoul nach Mapo, von Daegu nach Daejeon, Mokpo und wieder zurück nach Daejeon... 1970 finden sich die nicht konvertierten politischen Gefangenen Kim Seon-myeong, Lee Young-woon, Ahn Hak-seop, Nam Young-man und Jong-dari im Gefängnis von Daejeon wieder. Sie leben in der Hoffnung auf die Wiedervereinigung, doch niemand weiß, ob dieser Tag jemals kommen wird. Dennoch ist es diese winzige Hoffnung, die sie die Qualen im Gefängnis, die schlimmer als der Tod sind, ertragen lässt. Oh Tae-sik, der Leiter der Abteilung für nicht konvertierte Gefangene, der seine Familie an die Volksarmee verlor und gehbehindert ist, versucht mit allen Mitteln, sie zur Konvertierung zu bewegen, jedoch ohne Erfolg. Schließlich setzt er gewalttätige Häftlinge wie Go Sang-gu ein, um sie grausam zu foltern. Wenn sie die Garantie hätten, dass die Wiedervereinigung kommt, könnten sie durchhalten... Unter dem Druck von Oh Tae-sik und der Gewalt von Go Sang-gu geben immer mehr Gefangene nach. Jong-daris Tochter Seon-mi bittet ihren Vater, kein Hindernis mehr für ihr Leben zu sein, woraufhin er schließlich eine Konvertierungserklärung unterschreibt. Danach verliert Nam Young-man den Verstand, Park Yoon-gi begeht Selbstmord, und selbst Lee Young-woon, der geistige Anker der Gruppe, opfert sich, um diese schreckliche Situation zu beenden. Schockiert von Lees Selbstmord beginnt Kim Seon-myeong in der Isolationshaft einen Hungerstreik, was schließlich zu einer Verbesserung der Haftbedingungen führt. Dennoch gibt es keine Anzeichen für eine Freilassung von Kim Seon-myeong und den anderen langjährigen politischen Gefangenen, und sie weigern sich weiterhin standhaft, eine Konvertierungserklärung zu unterschreiben. 1995 erhält Kim Seon-myeong eine unerwartete Nachricht: Er wird durch eine Sonderamnestie zum Tag der Befreiung freigelassen.