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Kinder Gottes (2009)

Eine wunderschöne und doch bizarre Landschaft entlang des heiligen Flusses Bagmati in Pashupatinath, Nepal, und das Nebeneinander von Leben und Tod. Während die Menschen die Leichen ihrer Lieben verbrennen, springen Kinder in den Fluss, um Geld und Essen aufzusammeln, das von der Feuerstelle treibt. Unterdessen beten Frauen um Kindersegen. Eine Vorstellung des Filmfestivals. Tiefes Mitgefühl für Lebewesen und eine Reflexion über das Leben. Es ist ein Werk, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Vor dem Hintergrund des Krematoriums am Ufer des Bagmati in Pashupatinath, dem größten hinduistischen Heiligtum Nepals, wirft der Film durch die Darstellung von Kindern, die ihr Leben dem Tod anderer hinterherjagen müssen, ernste Fragen nach menschlicher Geburt, Alter, Krankheit und Tod auf. Die Kinder schwimmen am Flussufer, wo die Toten verbrannt werden, und vor den weinenden Angehörigen sammeln sie Kleidung und Geld der Verstorbenen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Durch Elest, einen 12-jährigen Jungen, der mit seiner alkoholkranken Mutter, seinem drogenabhängigen Bruder und seiner 4-jährigen Schwester lebt, nähert sich der Film auf feinfühlige und emotionale Weise einem weiteren Alltag, der irgendwo auf dieser Erde stattfindet, die wir gemeinsam bewohnen. Das Werk schreit nicht laut heraus, wie politisch und sozial schwierig das Leben von Kindern in der Dritten Welt ist, aber allein durch die Darstellung des Alltags der Kinder aus einer leicht distanzierten Perspektive berührt es das Herz des Zuschauers tief.