Herr Kim, ein Lehrer an einer ländlichen Zweigstelle in Seonyudo, plant eine Studienreise nach Seoul für Kinder, die von der modernen Zivilisation isoliert sind. Die Eltern sind jedoch dagegen, da sie sich die Reisekosten nicht leisten können und befürchten, dass bei der Abreise der Kinder Arbeitskräfte fehlen werden. Nach hartnäckigen Überzeugungsversuchen gelingt es ihm, die Kinder auf die Studienreise nach Seoul mitzunehmen. Für die Kinder, die auf einer abgelegenen Insel ohne Karren oder Fahrräder aufgewachsen sind, ist Seoul eine andere Welt. Die Kinder verbringen eine Nacht im Haus von Schülern einer Grundschule in Seoul, wo ein ehemaliger Kommilitane von Herrn Kim unterrichtet. In dem westlichen Haus kommen die Kinder zum ersten Mal mit modernen Geräten wie Waschmaschinen und Kühlschränken in Berührung. Am letzten Tag erhalten die Inselkinder als Geschenk von den Schülern dieser Schule eine Karre und steigen in den Zug zurück zur Insel, mit dem Ehrgeiz, Seonyudo zu einem wohlhabenden Ort wie Seoul zu machen.